Es gibt viele Werte, die wir vermitteln, doch es gibt einen Grundkonsens, ein Motto, unter das wir unsere Arbeit stellen:

 

 

WAS DU WILLST,

 

DASS MAN DIR TUT,

 

DAS TUE AUCH DEN ANDEREN!

 

 

1993 wurde vom „Parlament der Weltreligionen“ eine „Erklärung zum Weltethos“ abgegeben. Die zentrale Aussage heißt:

 

„Es gibt ein Prinzip, die Goldene Regel, das seit Jahrtausenden in vielen religiösen und ethischen Traditionen der Menschheit zu finden ist und sich bewährt hat: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu. Oder positiv: Was du willst, dass man dir tut, das tue auch den anderen. Dies sollte die unverrückbare, unbedingte Norm für alle Lebensbereiche sein, für Familie und Gemeinschaften, für Rassen, Nationen und Religionen....

 

Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung sind durchaus legitim, solange sie nicht von der Selbstverantwortung und Weltverantwortung des Menschen, von der Verantwortung für die Mitmenschen und den Planeten Erde losgelöst sind.“ (Küng u. Kuschel 1993)