Gesetzliche Bestimmungen

Als Kindertagesstätte sind wir eine Betreuungs- und Bildungsinstitution, die einen gesetzlich definierten Auftrag zu erfüllen hat. Nach § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII):

„haben Kindertagesstätten den Auftrag, die Entwicklung des Kindes zu einer

eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern.

Diese Aufgabe schließt neben der Betreuung von Kindern insbesonders auch

deren Erziehung und Bildung ein. Kindertagesstätten haben einen eigenständigen

Bildungsauftrag“.

Das Kindertagesstättengesetz von Rheinland-Pfalz führt dazu aus:

„(1) Kindertagesstätten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und

durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie

durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische

Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale

Benachteiligung möglichst ausgleichen."

Weiterhin heißt es:

„(2) Die Tagesbetreuung soll sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer

Familie orientieren. Kindertagesstätten sollen mit den Eltern oder sonstigen

Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Kindes zusammenarbeiten und mit ihnen erzieherische Probleme und Bedürfnisse des Kindes erörtern. Sie sollen auf Inanspruchnahme notwendiger Hilfen auch in Fällen von Gewalt gegen Kinder oder sexuellem Missbrauch hin wirken. Kindertagesstätten haben auch die Aufgabe, bei der Früherkennung von Entwicklungsrückständen und Behinderungen mitzuwirken.“

(Kita G RLP § 2)