Eingewöhnung

"Mit meinem Sohn betrat ich vor einem Jahr erstmals die Einrichtung...

auf dem Außengelände, der idyllisch am Waldrand gelegenen Kindertagesstätte sehe ich Kinder in einer Vogelnestschaukel, andere Kinder spielen konzentriert mit ihren Fahrzeugen im Sand, mehrere Kinder springen in eine große Pfütze.

Beim Betreten der Räumlichkeiten höre ich Musik und eifriges Toben und Turnen aus dem Bewegungsraum. Im Flur sind einige Kinder damit beschäftigt, in der Kinderküche zu kochen. Andere Kinder bekommen Hilfe beim Umziehen, sie durften zuvor in der großen Pfütze draußen matschen.

Im nächsten Raum wird es ruhiger, denn hier wird gebaut, gemalt oder gebastelt. Ich entdecke einen kleinen, mit Tüchern, Kissen und Lichterketten ausgestatteten Raum; gemütlich für eine Ruhephase oder eine Leserunde....

Es gibt mir ein gutes Gefühl zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung all diese Kinder bei der Sache sind und wie sie dabei unterstützt und begleitet werden. Sie bekommen den Raum, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Dabei habe ich mich gefragt, wie schaffen es die Erzieherinnen, eine solch angenehme Atmosphäre entstehen zu lassen." (Mutter eines Kitakindes)

 

Der Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte

Mit dem Eintritt in die Kindertagesstätte beginnt für das Kind und auch für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Es ist für die meisten Kinder die erste längere Trennung von den vertrautesten Personen. Diesen Übergang wollen wir gemeinsam mit den Familien gestalten.

In der ersten Woche lernen die Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind die Kita kennen. Dabei gehen Sie genauso auf Entdeckungsreise wie Ihr Kind, Sie können in alle Bereiche hineinschnuppern und erste Erfahrungen machen.

Deshalb ist es wichtig, dass ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson gemeinsam mit dem Kind bereits in der ersten Woche für mehrere Stunden am Alltag in der Kita teilnehmen. In der Kennenlernphase bekommt das Kind einen Eindruck davon wie Kinder in der jeweiligen Kita behandelt werden und welche Rolle die Erzieher spielen.

Während der Eingewöhnungszeit machen verschiedene Erzieherinnen Beziehungsangebote. Das Kind sucht sich seine Bezugspersonen(en) selbstständig aus. Ist dies erfolgt, findet eine erste kurze Trennung statt. Der Eingewöhnungsprozess endet, wenn das Kind eine sichere Bindung zu einer/den Erzieherin(en) aufgebaut hat, es sich bei Beunruhigung trösten lässt und die Kita ihm als sichere Basis für die Erkundung der neuen Umgebung dienen kann.

Die Familien sollten sich und dem Kind Zeit für die Eingewöhnungsphase geben, denn dieser Übergang kann ein langer Prozess sein.

Hier möchten wir eng mit den Familien zusammenarbeiten, um die Belastungen des Übergangs für das Kind zu verringern und eine kooperative Beziehung zwischen Familie und Kindertagesstätte von Beginn an zu fördern.

Die Eingewöhnung wird an das „Münchner Modell“ angelehnt. Bei Bedarf geben wir gerne weitere Informationen.

 

Wir arbeiten gemeinsam mit den Eltern, zum Wohle der Kinder

Als familienergänzende Erziehungs- und Bildungseinrichtung hat die Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien der Kinder für uns einen wichtigen Stellenwert. Sie sind die kompetenten Partner für ihr Kind. Wir legen Wert auf eine konstruktive Elternarbeit im Interesse der Kinder.

Im Bestreben, die Eltern über das, was ihr Kind betrifft umfassend zu informieren, bieten wir Gespräche an, wobei Offenheit, das gegenseitige Vertrauen und die bestehende Schweigepflicht selbstverständlich sind.

Termine für Elterngespräche können mit uns jederzeit vereinbart werden.

Um dem Kind einen sicheren Start in seine Kindergartenzeit zu ermöglichen, bitten wir die Eltern, ihr Kind in der Eingewöhnungsphase zu begleiten.

Eltern sind gern gesehene Gäste in unserer Einrichtung und haben jederzeit die Möglichkeit,

Ideen, Anregungen und Wünsche zu äußern und sich im Kindergartenalltag einzubringen.

 

Zur Mitwirkung der Eltern stehen die folgenden Gremien zur Verfügung (siehe hierzu Landesverordnung über die Elternmitwirkung in Tageseinrichtungen der Kinder-tagesbetreuung (KiTaGEMLVO):

Die Elternversammlung, welche mindesten einmal jährlich stattfindet. Die Elternver-sammlung kann jederzeit auf Antrag von 20 % der Elternteile, des Elternausschusses oder des Trägers der Tageseinrichtung einberufen werden.

Der Elternausschuss welcher einmal im Jahr von den Elternversammlung gewählt wird. Er besteht in unserer zweigruppigen Einrichtung aus vier Mitgliedern und zwei Ersatzmitglieder. Der Elternausschuss hat die Aufgabe, die Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit der Tageseinrichtung in allen wesentlichen Fragen beratend zu unterstützen. Darüber hinaus kann er Anregungen für die Gestaltung und Organisation der Arbeit der Tageseinrichtung geben und vertritt die Interessen der Eltern der die Tageseinrichtung besuchenden Kinder gegenüber dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Im Kita-Beirat beraten darüber hinaus der Träger, die pädagogischen Fachkräfte und die Elternvertreter gemeinsam über grundsätzliche Angelegenheiten, die die strukturellen Grundlagen der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit unserer Kita betreffen. Hierbei ist die Perspektive der Kinder besonders zu berücksichtigen. Die Elternvertreter werden aus dem Elternausschuss entsandt.